Beim Neubau des Hauptsitzes der Deutschen Effecten und Wechselbeteiligungsgesellschaft AG wurde die vorhandene Grundstücksfläche, welche im Süden von einem Hang und im Osten und Westen von bebauten Grundstücken begrenzt wird, maximal ausgenutzt.
Im städtebaulich heterogenen Umfeld rücken das Volkshaus und das Ernst-Abbé-Hochhaus in den Vordergrund. Um alle Abstandsflächen einzuhalten und die vom Bauherrn gewünschte maximale Mietfläche zu erbringen, entstand bereits beim Vorentwurf ein "maßgeschneidertes" Gebäude mit einer sehr individuellen Grundrisslösung.
Bei der Gestaltung der Nordfassade wurde die Baumasse zur Lutherstraße hin optisch reduziert, indem zwei turmartige massive Bauteile durch eine Glasfassade verbunden wurden, welche die Baumasse auflöst. Weiterhin wurde mit der Fassade in Form und Material auf die umgebende Bebauung und den erhaltenen alten Lindenbaum an der Nordseite eingegangen. Es ergibt sich eine Vervielfältigung der Umgebung in der nach innen gewölbten verspiegelten Glasfront.